Kirche

 

Geschichtlicher Rückblick
Das Gotteshaus
Prozession "Christi Himmelfahrt"
Prozession an Fronleichnahm
Johannesprozession

 
Das Gotteshaus

Der vom Regierungsbaumeister E. Schupmann aus Berlin entsprechend dem vorherrschenden Baustil geplante neugotische Bau wurde zum größten Teil aus Grauwackesteinen errichtet, die aus einem in der Nähe der Kirche liegenden Steinbruch gewonnen wurden. Die für den Innenausbau benötigten Sandsteine/Säulen, Pilaster, Gesimse, Fensterleibungen/ wurden aus Wrexen an der Diemel bezogen. Die Gurtbögen samt den Rippen entstanden aus Tuffstein. Der Baukörper weist eine 3-Teilung auf: das Chor mit 5/8 Apsis und 3 hohen Fenstern, den Mittelbau in der Form einer dreischiffigen Hallenkirche und den einschiffigen Westteil.
Da das reichhaltige Inventar der 3. Kirche sehr stark wurmbefallen war und für die neugotische Kirche nicht passend erschien, wurde es auf dem Kirchhof verbrannt.

Das neue Gotteshaus erhielt einen geschnitzten Hochaltar mit figürlichen Darstellungen aus dem Leben des Kirchenpatrons, 2 Seitenaltäre, gewiht der Gottesmutter und dem hl. Josef, sowie die Kommunionbank und die Kanzel von dem Künstler Anton Hellweg aus Paderborn. Es ist sehr bedauerlich, dass man bei der ersten Renovierung der Kirche 1953 dem Zeitgeist folgte, die gesamte neugotische Einrichtung entfernte und durch s.g. "Moderne Elemente" - überwiegend aus Marmor - ersetzte. Außerdem wurden die Chorfenster zugemauert.

 Knapp 20 Jahre später erfuhr das Gotteshaus wieder eine Umgestaltung. In Anlehnung auf das II: Vat. Konzil wurde nun auf Hochaltar, Kommunionbank und Kanzel verzichtet. Im Chorraum wurden ein Zelebrationsaltar aus Sandstein und ein Bronzeambo aufgestellt,  und die 3 Fenster wurden wieder geöffnet. Durch den Anbau einer größeren Sakristei stand die bisherige als Kapelle zur Verfügung, die das Allerheilgiste aufnahm.

Das heutige Aussehen erhielt unsere Pfarrkirche 1984. Der Tabernakel fand in der Form eines Hieligenhäuschens wieder seinen gebührenden Platz in der Achse der Kirche.
Die kleine Kapelle nahm die von der KFD gestiftete Muttergottesfigur auf.
Während beim Bau der Kirche von den 3 Chorfenstern nur die 2 seitlichen figürlichen Sarstellungen erhielten /Franziskus v. Assissi und Antonius Einsiedler, Patron Niederbergheims/ und das mittlere Fenster hinter dem ehemaligen Hochaltar ein Teppichmuster aufwies, ziert nun der Kirchenpatron Johannes der Täufer in zwar moderner, aber dem Nazarenerstil angepasster Form das Mittelfenster /Prof. Josef Gesing/.
Das Rosenkranzbild von Hermann Volkhausen des ehemaligen Marienaltares befindet sich nun an der Norseite des Mittelbaus. Die ursprüngliche ornamentale Ausmalung wurde wieder errichtet, und ein Kreuzweg sowie die Heiligenfiguren im Stil der Nazarener Schule fanden ihren Platz an geeigneten Stellen.
Die Orgel von 1894 wurde mehrmals überholt.

Besucher der Allagener Pfarrkirche stellen immer wieder fest, dass dieses Gotteshaus durch seine gediegene Ausstattung, seine feierliche Atmosphäre und seine Harmonie von Licht und Farben in besonderer Weise zum Gebet und zur Liturgie einlädt.

 
 
   
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