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Aktuelle Meldung vom 10.07.2012
 
Abschied von Pastor Müller

Gemeinde verabschiedet sich von Pastor Müller

Ernennung zum Ehrenpräses durch Schützen

( thof ) :

 

Bis auf den letzten Platz war die Allagener Kirche gefüllt, galt es doch den 74-jährigen Pastor Ernst Müller in den wahrlich verdienten Ruhestand zu verabschieden. Dieter Beckschäfer kam im Anschluss an die von Pastor a.D.Ernst Müller zelebrierte Hl. Messe die ehrenvolle Aufgabe zu, das 30-jährige Wirken des engagierten Seelsorgers in Allagen/Nbgh. aufzuzeigen und auf wichtige Highlights hinzuweisen. „Ein Ruck ging durch die Gemeinde, als Sie vor mehr als 30 Jahren ihren Dienst in Allagen/Nbgh. antraten“ diesen Ausspruch setzte der Laudator an den Anfang seiner Ausführungen und traf damit sicher den Kern. Nach eigenem Bekunden hatte Pastor Müller im Jahr 1982 nach seinem Amtsantritt festgestellt: „Ich will mir ein Jahr Zeit nehmen, alle vorhandenen Strukturen zu durchschauen, um dann eigene Akzente zu setzen!“ Sehr schnell erkannte er, dass das kirchliche Gemeindeleben zwar vorhanden war, dass aber zahlreiche Aktivitäten einfach ruhten und nur eines Anstoßes bedurften, um sie wieder mit Leben zu füllen. Kurz erinnerte D. Beckschäfer dann an die vielfältigen Aktivitäten, die Pastor Müller schon bald initiierte – Bibelkreis, Caritas, Kolping, Blumenschmuck in der Kirche, u.a. - und damit dem kirchlichen Leben in Allagen/Nbgh. neuen Schwung verlieh. Zentrales Anliegen Pastor Müllers war die Vertiefung der Seelsorge, der er sich mit größtem Engagement widmete. Trotz seines herausragenden, diesbezüglichen  Engagements fand er noch Zeit, wichtige Baumaßnahmen anzugehen, sich um die Renovierung der Kirche, der Kapelle in Niederbergheim und der Orgel zu kümmern. Unvergessen sind als krönendes i-Tüpfelchen die von ihm angebotenen Fahrten nach Rom, Schlesien und zu anderen Zielen. Abschließend stellte D. Beckschäfer fest: „Sie haben selbstlos in unserer Kirchengemeinde gewirkt und dabei Großartiges geleistet – wir alle sind ihnen zu tiefem Dank verpflichtet – Sie hinterlassen eine Lücke, die kaum jemand zu schließen vermag. Sollten Ihnen in Ihrem neuen Zuhause in Anröchte trotz Ihrer Hobbys einmal die „Decke auf den Kopf fallen“, so denken Sie an uns -  die Türen unserer Gemeinde stehen Ihnen jederzeit offen!“ Langanhaltender Beifall war sicher ein deutliches Zeichen dafür, dass D. Beckschäfer mit seinen Ausführungen offensichtlich das ausdrückte, was alle Besucher empfanden. Gern folgten dannAbschied3.jpg nahezu alle Kirchenbesucher der Einladung von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand und fanden sich zur persönlichen Verabschiedung ihres Seelsorgers im Sternsaal des Pfarrheims ein. In ihren kurzen Statements betonten Andrea Schulte (PGR) und Heinz Piekarz (KV)  die nachhaltige Bedeutung des Wirkens von Pastor Müller und überreichten ihm als Andenken an „seine“ Kirchengemeinde ein Photobuch mit Schnappschüssen zu vielen Begebenheiten aus den letzten 30 Jahren. „Eine besonders innige Beziehung haben Sie sicher zu uns Schützen entwickelt.Abschied2.jpg Um so bedauerlicher ist es, dass wir unsere Festwoche, an deren Ende wir unser Schützenfest feiern, mit einem Abschied beginnen. Wir hoffen natürlich, Sie am kommenden Wochenende als Gast begrüßen zu können!“ betonte Oberst Walter Risse jun. in seinen Ausführungen und ernannte Pastor Müller dann zum „Ehrenpräses“Abschied5.jpg der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Mit einer tollen Idee warteten die Küster auf. Sie schenkten ihrem scheidenden „Chef“ eine Kerze mit einem Bild der heimischen Kirche, „um ihn an jedem künftigen Tag daran zu erinnern, wo er 30 Jahre seines Lebens verbrachte und überaus wertvolle Arbeit leitete“ wie Ditmar Pankoke treffend formulierte. Während verständlicherweise angesichts des Abschieds von Pastor Müller bei allen Gesprächen ein erhebliches Maß an Wehmut zum Ausdruck kam, sorgte VAK-Präsident Sebastian Koch für ein wenig Auflockerung und Heiterkeit: „Wir Karnevalisten danken Ihnen für zahllose, tolle Karnevalsmessen mit großartigen Predigten. Mir selbst haben sie ja oft genug die Leviten gelesen, wofür ich Ihnen besonders dankbar bin!“    Ihrem beliebten Seelsorger noch einmal die Hand zu drücken und damit ein stilles Dankeschön zu sagen,  war sicher die Motivation für zahlreiche Bürger, in den Sternsaal zu kommen und Abschied zu nehmen. Gern nahm sich der Ruheständler dabei die Zeit, auf alle, die ihm gratulierten, einzugehen, ihnen ein gutes Wort zu gönnen und immer wieder zu betonen: „Anröchte liegt ja nicht weit von Allagen entfernt – ich wohne zwar dort, bin aber sicher nicht aus der Welt!“ Abschied6.jpg Etwas verwundert zeigten sich viele Besucher über die fehlende Präsens eines offiziellen Kirchenvertreters. Insgesamt 51 Jahre engagierten Dienstes für Menschen im Auftrag der Kirche hätten damit sicher eine angemessene Würdigung erfahren.

 

 
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